Winzige Kleidung auszusuchen macht Freude, doch Größen und Mengen verwirren oft. Hier: Neugeborenen- und 0–3-Monats-Größen, wie viele Teile reichen, erste Wäsche, Jahreszeit und Schichten.
Der häufigste Fehler beim Kauf von Babykleidung: zu viele Teile in der kleinsten Größe. Babys kommen unterschiedlich groß zur Welt und wachsen schnell, Flexibilität macht es leichter.
Wie Größen funktionieren
In Geschäften finden Sie Angaben wie „Neugeborene“ oder „0–3 Monate“. Doch die Größen unterscheiden sich von Marke zu Marke; schauen Sie deshalb aufs Etikett und in die Größentabelle des Herstellers. Genaue Längen- und Gewichtsangaben nennen wir hier nicht, da sie nicht für jedes Kleidungsstück gelten.
- „Neugeborene“ kann für kleinere Babys passen; manche wachsen in wenigen Wochen heraus, andere überspringen sie.
- „0–3 Monate“ ist für viele Familien ein sicherer Start.
- Verlassen Sie sich nicht auf das geschätzte Geburtsgewicht; Babys können größer oder kleiner sein.
- Etwas weit ist in Ordnung; einengende Kleidung ist unbequem.
Wie viele Teile reichen?
Diese Spannen sind nur ein Anhaltspunkt:
- Bodys oder Unterhemden: 5–8
- Strampler oder Schlafanzüge: 4–6
- Socken: 3–5 Paar
- Mützen: 1–2
- Fäustlinge oder Söckchen: 2–3 Paar
- Oberbekleidung (Jacke, Overall usw.): 1–2 je nach Jahreszeit
Häufiges Spucken, Auslaufen und Stillen können mehrere Wechsel täglich bedeuten. Mit bequemem Zugang zur Waschmaschine kommen Sie mit weniger Teilen aus.
Worauf achten?
- Weiche, atmungsaktive Stoffe wie Baumwolle
- Leicht anzuziehende Modelle mit Öffnung vorn oder an der Schulter
- Druckknöpfe unten, die das Wickeln erleichtern
- Weiche oder außen liegende Nähte
- Gummibänder, die an Hals und Handgelenken nicht einengen
- Keine kleinen Dekoteile, Knöpfe oder Bänder, die abgehen können
Etiketten können die Haut reizen; schneiden Sie sie bei Bedarf heraus oder legen Sie sie nach außen.
Die erste Wäsche
Neue Kleidung vor dem ersten Tragen zu waschen ist eine gute Gewohnheit. So werden Staub und Rückstände aus Produktion und Verpackung verringert.
- Lesen Sie zuerst das Pflegeetikett.
- Wählen Sie ein mildes, parfümfreies Waschmittel für Babys.
- Gut spülen, bei Bedarf ein zusätzlicher Spülgang.
- Auf Weichspüler und stark duftende Produkte zu verzichten ist für die Haut der meisten Babys schonender.
- Decken und Laken ebenso behandeln.
Jahreszeit und Schichten
Ein Baby braucht meist etwa eine Schicht mehr als ein Erwachsener. Überhitzung kann ebenso problematisch sein wie Kälte.
- Sommer: ein dünner Baumwollbody und eine leichte Decke reichen oft.
- Winter: Body, Strampler und evtl. eine dünne Jacke; draußen Mütze und Decke dazu.
- Im Auto das Baby nicht in dicker Jacke anschnallen, da der Gurt dann zu locker sitzt. Erst anschnallen, dann mit einer Decke zudecken.
- Fühlen Sie Nacken oder Brust; ist es verschwitzt, eine Schicht ausziehen.
Raumtemperatur und Schlafkleidung finden Sie im Artikel „Babyzimmer vorbereiten“.
Pflege und Aufbewahrung
- Gewaschene Kleidung nach Größe und Jahreszeit in getrennten Kisten aufbewahren.
- Zu klein gewordene Größen sofort aussortieren, damit Sie nachts nicht suchen müssen.
- Zur Fleckentfernung milde, babygeeignete Produkte verwenden.
Häufige Fragen
Was tun mit geschenkter Kleidung? Waschen und sortieren. Größere Größen können Sie für später aufheben.
Brauche ich Wickelhemdchen? Nein. Wickelhemden und Bodys funktionieren beide; wichtig sind Bequemlichkeit, Weichheit und einfaches Wechseln.
Woran erkenne ich, ob mein Baby friert? Nacken und Brust zu fühlen ist verlässlicher als Hände und Füße.
Was, wenn Kleidung zu klein ist? Gehen Sie einfach eine Größe hoch; viele Geschäfte bieten Umtausch für ungetragene Ware, prüfen Sie die Bedingungen aber vor dem Kauf.
Dieser Text ist ein allgemeiner Ratgeber; mit dem Wachstum Ihres Babys ändert sich der Bedarf.
Quellen
- NHS – Baby
- AAP HealthyChildren – Newborn
- NHS – Reduce the risk of sudden infant death syndrome (SIDS)
Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Hebamme. Im Notfall wählen Sie den Notruf.
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