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Baby kommt

Essen und Trinken unter der Geburt: Ernährung in der frühen Phase

Doğum hazırlığı 4 Min. Lesezeit Aktualisiert:

Eine Geburt kann lange dauern, und Ihr Körper braucht Energie. Wir erklären den allgemeinen Umgang mit Essen und Trinken in der frühen Phase, warum Kliniken unterschiedlich handhaben und was in die Tasche passt.

„Darf ich essen, wenn die Wehen beginnen, oder soll ich nüchtern bleiben?“ ist eine der häufigsten Fragen beim Packen der Kliniktasche. Eine Geburt kann viele Stunden, manchmal mehr als einen Tag dauern, und Ihr Körper verbraucht dabei Energie. Dieser Artikel beschreibt den allgemeinen Ansatz; maßgeblich ist die Regel der Klinik, in der Sie entbinden.

Wie sieht der allgemeine Ansatz aus?

In Leitlinien wie denen von ACOG und NICE steht, dass bei niedrigem Risiko leichte Speisen und klare Flüssigkeiten in der frühen Phase oft vertretbar sind. Ziel ist es, Durst und Hunger zu vermeiden und zugleich die Sicherheit zu wahren, falls eine Narkose nötig wird. Im Verlauf der Geburt kann die Verdauung langsamer werden, die Übelkeit kann zunehmen, und die meisten haben ohnehin keinen Appetit.

Warum handhaben Kliniken es unterschiedlich?

Manche Kliniken erlauben nur Wasser und klare Flüssigkeiten, andere leichte Snacks, wieder andere wünschen, dass nach Beginn der Wehen nichts mehr durch den Mund aufgenommen wird. Hintergrund sind Sicherheitsprotokolle für den Fall eines Notkaiserschnitts oder einer Vollnarkose. Bei einem Risikofaktor (zum Beispiel Diabetes, früherer Kaiserschnitt oder ein Baby, das engmaschiger überwacht werden muss) kann das Team einen anderen Plan vorschlagen.

Am besten fragen Sie deshalb bei einem Vorsorgetermin Ihre Ärztin oder Hebamme: „Was darf ich unter der Geburt essen und trinken?“ Die Antwort können Sie in den Geburtsplan oder Ihre Notizen übernehmen.

Was passt zur frühen Phase?

Wenn Ihre Klinik es erlaubt, sind leichte, gut verdauliche Dinge meist am angenehmsten:

  • Wasser, verdünnter Fruchtsaft, klarer Tee oder warme Getränke
  • Toast, Cracker, Zwieback oder einfache Kekse
  • Energiespendendes Obst wie Banane, getrocknete Aprikosen oder Datteln
  • Kleine Portionen wie Brot mit Honig oder Fruchtsirup
  • Naturjoghurt oder eine leichte Suppe (zu Hause, in der frühen Phase)

Fettiges, scharfes und schweres Essen meiden viele lieber. Das ist keine Verbotsliste, sondern ein grober Rahmen, bei dem Sie auf Ihren Körper hören.

Bevor Sie in die Klinik fahren

Solange Sie in der frühen Phase zu Hause sind, werden kleine, häufige Mahlzeiten und Getränke meist gut vertragen. Schluckweise zu trinken hilft, nicht auszutrocknen. Bei Übelkeit zwingen Sie sich nicht zum Essen; Flüssigkeit reicht oft aus.

Zum Zeitpunkt der Abfahrt lesen Sie den Artikel zum Plan für den Geburtstag.

Was können Sie einpacken?

  1. Eine Wasserflasche und einen Becher mit Deckel oder Strohhalm
  2. Verpackte Snacks wie Cracker, Zwieback oder einfache Kekse
  3. Trockenobst oder Datteln
  4. Ein kleines Energie- oder Elektrolytgetränk, falls die Klinik es erlaubt
  5. Lippenpflege (gegen trockenen Mund)
  6. Auch Snacks für Ihre Begleitperson: Es kann ein langer Tag werden

Diese Dinge können Sie in der Checkliste für die Kliniktasche in der App ergänzen.

Essen und Trinken nach der Geburt

Nach der Geburt können Sie, wenn es Ihnen gut geht, meist ziemlich bald wieder essen und trinken. Nach einem Kaiserschnitt sagt Ihnen das Klinikteam, wann es losgeht. Wenn das Stillen begonnen hat, haben Sie oft mehr Durst; Wasser in Reichweite hilft.

Wann Sie ärztlichen Rat einholen sollten

  • Wenn ständige Übelkeit und Erbrechen verhindern, dass Sie Flüssigkeit behalten
  • Bei starkem Durst, Schwindel, Schwäche oder dunklem Urin
  • Wenn Sie eine Erkrankung wie Diabetes haben und nicht wissen, wie Sie sich unter der Geburt ernähren sollen
  • Bei regelmäßigen Wehen, Fruchtwasserabgang oder Blutung fahren Sie in die Klinik
  • Bei starken Bauchschmerzen, Verwirrtheit oder Atemnot rufen Sie 112 bzw. die örtliche Notrufnummer an

Häufige Fragen

Muss ich unter der Geburt nüchtern bleiben? Das hängt von Ihrer Klinik und Ihrer Gesundheit ab. Am sichersten fragen Sie vor der Geburt Ihre Ärztin oder Hebamme und notieren die Antwort.

Soll ich nichts mehr essen, wenn ich eine Periduralanästhesie möchte? Was rund um die PDA gegessen und getrunken werden darf, legt das Klinikteam fest. Sie können vorab mit der Anästhesistin oder dem Anästhesisten sprechen.

Was kann ich tun, wenn ich sehr durstig bin? Trinken Sie erlaubte Flüssigkeiten schluckweise; wenn nicht erlaubt, fragen Sie das Team nach Eisstückchen, Lippenpflege oder Mundspülen.

Dieser Artikel dient der Information; zum Essen und Trinken zählen zuerst die Anweisungen Ihrer Klinik und Ihrer Ärztin bzw. Ihres Arztes.

Quellen

Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Hebamme. Im Notfall wählen Sie den Notruf.

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