Zum Inhalt springen
Baby kommt

Stillkissen, Flasche und Schnuller: ein wertfreier Ratgeber

Doğum hazırlığı 3 Min. Lesezeit Aktualisiert:

Welches Kissen, welche Flasche, braucht man einen Schnuller? Mit Respekt für stillende wie für Flaschen-Familien: Auswahlkriterien, Schnuller und Flasche in der Stillanlaufphase und Flaschenreinigung.

Jede Ernährungsreise sieht anders aus: Manche Babys werden nur gestillt, manche mit Flaschennahrung gefüttert, manche beides. Welchen Weg Sie auch gehen, die richtige Ausstattung kann den Alltag erleichtern. Hier steht, worauf Sie achten können, ohne Marken zu nennen.

Stillkissen

Ein Stillkissen hilft, das Baby auf Brusthöhe zu halten, und entlastet Arme und Rücken.

  • Es gibt U- bzw. C-förmige und halbmondförmige Modelle.
  • Eine feste Füllung, die beim Drücken nicht ganz zusammenfällt, und ein abnehmbarer waschbarer Bezug erleichtern den Alltag.
  • Das Kissen soll das Baby zu Ihnen bringen, nicht Sie zum Baby; Sie sollten ohne Vorbeugen stillen können.
  • Normale Kissen oder eine gefaltete Decke gehen eine Weile auch; ein Muss ist es nicht.
  • Legen Sie das Stillkissen nicht in den Schlafplatz des Babys; es ist nicht zum Schlafen gedacht.

Zu Positionen und den ersten Tagen lesen Sie den Ratgeber-Artikel „Stillstart“.

Schnuller und Flasche in der Stillanlaufphase

Entsprechend den Empfehlungen von WHO und NHS werden Flasche und Schnuller meist aufgeschoben, bis das Stillen eingespielt ist, oft die ersten Wochen. So haben Saugtechnik des Babys und Milchbildung Zeit, sich einzuspielen. Das ist ein allgemeiner Rat, kein Urteil; manche Familien haben andere Bedürfnisse oder medizinische Gründe.

  • Wenn Sie stillen, schauen Sie zuerst, wie es läuft; bei Bedarf kann abgepumpte Milch per Löffel, Becher oder Flasche gegeben werden.
  • Wenn das Baby schlecht anlegt oder Sie sich wegen der Gewichtszunahme sorgen, fragen Sie Ihre Hebamme oder Ihren Arzt.
  • Möchten Sie einen Schnuller anbieten, können Sie das versuchen, sobald das Stillen gut läuft.

Bei schwierigen Momenten hilft auch „Stillprobleme und Lösungen“.

Flaschen auswählen

  • Je eine kleine (etwa 120–150 ml) und eine große Flasche genügen zum Start; kaufen Sie nicht alles auf einmal.
  • Glas, Kunststoff oder Silikon haben jeweils Vor- und Nachteile. Zerkratzten oder verfärbten Kunststoff ersetzen.
  • Die Durchflussmenge der Sauger richtet sich nach dem Alter; folgen Sie dem Hersteller.
  • Eine Sorte zuerst zu kaufen zeigt Ihnen die Vorliebe Ihres Babys.
  • Bei Flaschennahrung gelten die Angaben auf der Packung und der Rat Ihrer Ärztin oder Ihres Arztes zu Zubereitung und Mengen.

Flaschen reinigen

Flaschen können Bakterien begünstigen, solange das Immunsystem des Babys noch reift; deshalb ist Sorgfalt nötig.

  • Hände waschen; Flaschen sofort nach Gebrauch auseinandernehmen.
  • Mit heißem Spülwasser und Flaschenbürste reinigen, gut nachspülen.
  • In den ersten Wochen und so lange, wie Ihre Ärztin oder Ihr Arzt rät, sterilisieren (Auskochen, Dampf oder kalt); beachten Sie die Herstellerangaben.
  • Teile auf einer sauberen Fläche an der Luft trocknen lassen; nicht mit einem Tuch abtrocknen.
  • Zubereitete Nahrung oder Reste des Babys nicht wiederverwenden.

Schnuller nutzen

  • Ein Schnuller kann Babys beim Beruhigen helfen; ob Sie ihn nutzen, entscheiden Sie.
  • Wenn ein Clip nötig ist, nehmen Sie einen kurzen, sicheren nach Herstellerangabe, keine Schnur um den Hals.
  • Rissige, eingerissene oder verfärbte Schnuller ersetzen.
  • Schnuller nicht mit Honig, Zucker oder anderem süßen.

Wann Sie ärztlichen Rat einholen sollten

  • Wenn Ihr Baby Brust oder Flasche immer wieder ablehnt oder nicht genug trinkt
  • Wenn nasse Windeln deutlich weniger werden
  • Wenn Ihr Baby sehr schläfrig, schlaff ist oder Gewicht verliert
  • Bei häufigem, heftigem Erbrechen oder Atemnot nach dem Füttern rufen Sie 112 bzw. die örtliche Notrufnummer.

Häufige Fragen

Brauche ich wirklich ein Stillkissen? Nicht unbedingt. Es lohnt sich, wenn es Ihnen hilft; sonst genügen gefaltete Kissen.

Lassen sich Flaschennahrung und Stillen kombinieren? Ja. Viele Familien nutzen beides; Einzelheiten besprechen Sie mit Ihrer Hebamme.

Dieser Text dient der Information; für Ihre Situation zählt der Rat Ihrer Fachperson.

Quellen

Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Hebamme. Im Notfall wählen Sie den Notruf.

Ähnliche Artikel

Doğum hazırlığı

Periduralanästhesie: Mythen und Fakten

Die PDA gehört zu den meistdiskutierten und am häufigsten missverstandenen Themen. Wir gehen verbreitete Mythen zu Rückenschmerzen, Wirkung auf das Ba…