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Baby kommt

Erste Anzeichen der Geburt: Wehen, Blasensprung und wann Sie in die Klinik fahren

Doğum hazırlığı 6 Min. Lesezeit Aktualisiert:

Frühe Anzeichen, echte und Übungswehen unterscheiden, Blasensprung und Zeichnen, wann Sie in die Klinik fahren und was Sie zu Hause tun können. Mit Warnzeichen und häufigen Fragen.

Zu merken, dass die Geburt begonnen hat, ist besonders bei der ersten Schwangerschaft für viele eine große Frage. Ein plötzlicher Blasensprung wie im Film ist eher selten; meist beginnt die Geburt langsam, Schritt für Schritt und mit Zeichen, die Sie darauf vorbereiten. Dieser Artikel erklärt ruhig, was die einzelnen Anzeichen bedeuten können und wann Sie handeln sollten.

Die allgemeinen Informationen hier ersetzen nicht die Anweisungen Ihrer Ärztin, Ihres Arztes oder Ihrer Klinik. Wenn beides voneinander abweicht, haben deren Hinweise Vorrang.

Frühe Anzeichen vor der Geburt

Tage, manchmal Wochen vor der eigentlichen Geburt kann sich der Körper vorbereiten. Meist sind das:

  • Senken des Babys: Der Bauch rutscht etwas tiefer, das Atmen fällt leichter, aber der Druck auf die Blase nimmt zu, sodass Sie öfter zur Toilette müssen.
  • Zeichnen (Schleimpfropf): Der Schleimpfropf, der den Muttermund verschließt, kann als rosa, bräunlicher oder blutiger Ausfluss abgehen. Die Geburt kann dennoch erst Tage später beginnen.
  • Rücken- und Kreuzschmerzen: Ein Schweregefühl in Leiste und Rücken oder menstruationsähnliches Ziehen kann auftreten.
  • Veränderungen der Verdauung: Manche haben weicheren, durchfallartigen Stuhl, andere Übelkeit.
  • Schwankende Energie: Manche verspüren plötzlich Nestbautrieb, andere sind sehr müde.
  • Unregelmäßige Kontraktionen: Der Bauch wird von Zeit zu Zeit hart. Das ist meist unregelmäßig.

Sie müssen nicht alles davon erleben; die Geburt kann auch ohne diese Zeichen beginnen.

Echte Wehen und Übungswehen

Geburtswehen werden mit der Zeit regelmäßig, länger, stärker und kommen in kürzeren Abständen. Gehen oder Ausruhen stoppt sie meist nicht. Übungswehen (Braxton Hicks) sind meist unregelmäßig und lassen bei Lagewechsel oder Wassertrinken nach.

Einen genaueren Vergleich finden Sie im Rehber-Artikel zu den Übungswehen. Mit dem Wehen-Timer in der App können Sie Dauer und Abstände messen.

Blasensprung

Beim Platzen der Fruchtblase bemerken manche einen Schwall, andere ein langsames, stetiges Tröpfeln. Es kann sich mit Urin vermischen, die Unterscheidung kann schwer sein.

  • Bei einem Blasensprung notieren Sie Uhrzeit und Farbe; klar oder blassrosa bis strohfarben ist meist zu erwarten.
  • Ist das Fruchtwasser grün oder braun oder riecht ungewöhnlich, wenden Sie sich sofort an eine Klinik.
  • Auch ohne Wehen rufen Sie bei Blasensprung die Klinik oder Ihre Ärztin bzw. Ihren Arzt an; meist bittet man Sie zur Kontrolle zu kommen.

Zu Hause bleiben oder in die Klinik?

In der frühen Phase ist Ausruhen zu Hause für die meisten angenehmer. Die wichtigste Regel bleibt trotzdem: Die Anweisung Ihrer Ärztin, Ihres Arztes oder Ihrer Klinik hat Vorrang.

Ein häufig genutzter allgemeiner Ansatz: Bei der ersten Geburt raten Ärzte meist zum Anruf, wenn die Wehen etwa im Abstand von 5 Minuten kommen, jeweils etwa 1 Minute dauern und das eine Stunde anhält; das ähnelt der Regel, die Quellen wie NHS und ACOG nennen. Wenn Sie schon geboren haben, raten Ärzte meist, früher zu handeln, weil die Geburt schneller voranschreiten kann.

  • Wenn die Klinik weit entfernt ist oder der Weg lang, sprechen Sie über einen früheren Aufbruch.
  • Planen Sie die Fahrt für die Nacht oder dichten Verkehr im Voraus.
  • Bei Rh-negativ, geplantem Kaiserschnitt oder Risikoschwangerschaft kann Ihre Anweisung anders lauten.

Wen Sie anrufen und wie der Weg zur Klinik aussieht, lesen Sie im Rehber-Artikel zum Plan für den Geburtstag.

Was passiert im Körper in der frühen Geburtsphase?

Der Muttermund wird langsam weich, dünn und öffnet sich. Bei der ersten Geburt kann diese Phase lang sein und manchmal länger als einen Tag dauern. In der frühen Phase sind die Wehen kurz, in größeren Abständen und gut auszuhalten. Mit dem Fortschreiten werden sie länger, die Pausen kürzer und die Intensität steigt. Viele hören dann auf zu sprechen oder zu gehen und müssen sich auf jede Wehe konzentrieren.

Die Dauer ist sehr unterschiedlich. Statt sich mit dem Tempo anderer zu vergleichen, vertrauen Sie dem Tempo Ihres Körpers.

10 Tipps, die sofort helfen

Was Sie in der frühen Phase zu Hause tun können:

  1. Notieren Sie die Wehen mit dem Timer oder einer Uhr: Dauer, Abstand, Stärke.
  2. Nehmen Sie eine warme Dusche; sie kann die Muskeln entspannen.
  3. Trinken Sie oft kleine Schlucke und essen Sie leichte, gut verdauliche Snacks.
  4. Ruhen Sie sich aus; machen Sie, wenn möglich, kurze Nickerchen und sparen Sie Kraft für die Geburt.
  5. Wechseln Sie die Position: gehen, auf dem Gymnastikball schaukeln, Vierfüßlerstand oder Seitenlage.
  6. Atmen Sie langsam und tief; lassen Sie bei jeder Wehe die Schultern sinken.
  7. Bitten Sie Ihren Partner um eine Rücken- oder Kreuzmassage.
  8. Musik, beruhigende Klänge oder ein Lieblingsfilm können helfen.
  9. Prüfen Sie Kliniktasche und Unterlagen und stellen Sie sicher, dass der Autositz im Auto ist.
  10. Halten Sie die Liste der Personen und Ihren Plan für den Weg zur Klinik bereit.

Wann Sie ärztlichen Rat einholen sollten

In den folgenden Situationen rufen Sie ohne Zögern die Klinik oder 112 bzw. die örtliche Notrufnummer an:

  • Starke vaginale Blutung (mehr als eine Periode)
  • Grünes oder braunes Fruchtwasser beim Blasensprung
  • Deutlich weniger Kindsbewegungen oder keine spürbaren Bewegungen
  • Regelmäßige Wehen oder Blasensprung vor der 37. Woche
  • Starke Kopfschmerzen, Sehstörungen oder plötzliche Schwellung von Gesicht und Händen
  • Verdacht auf Nabelschnurvorfall: etwas hängt aus der Scheide oder ist dort zu spüren (in den Vierfüßlerstand gehen und sofort 112 anrufen)
  • Fieber, übel riechender Ausfluss oder plötzliche, unerträgliche Bauchschmerzen
  • Ein ständiger Schmerz, der auch zwischen den Wehen nicht nachlässt

Wenn Sie unsicher sind, zögern Sie nicht, die Klinik anzurufen; Nachfragen ist immer richtig.

Häufige Fragen

Der Schleimpfropf ist abgegangen, hat die Geburt begonnen? Nicht unbedingt. Das Zeichnen kann bedeuten, dass es näher rückt, die Geburt kann aber noch Tage später beginnen. Bei starker Blutung oder gleichzeitigen Wehen sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Die Fruchtblase ist geplatzt, aber ich habe keine Wehen. Was tun? Rufen Sie die Klinik oder Ihre Ärztin bzw. Ihren Arzt an. Meist bittet man Sie zur Kontrolle. Bei Flüssigkeitsverlust nutzen Sie eine saubere Binde, keinen Tampon.

Meine Wehen sind regelmäßig, aber leicht. Soll ich in die Klinik? Folgen Sie Ihrer Anweisung. Leichte Wehen im Abstand von mehr als etwa 5 Minuten gehören oft zur frühen Phase; Sie können zu Hause ruhen und weiter timen.

Zeigt Durchfall, dass die Geburt naht? Bei manchen ja; wenn sich der Körper vorbereitet, kann auch der Darm betroffen sein. Allein ist es aber kein sicheres Zeichen.

Beginnt die Geburt gleich, wenn sich das Baby senkt? Nein. Das Senken kann Tage oder sogar Wochen vor der Geburt geschehen.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information; die Empfehlung Ihrer Ärztin, Ihres Arztes oder Ihrer Hebamme für Ihre persönliche Situation hat immer Vorrang.

Quellen

Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Hebamme. Im Notfall wählen Sie den Notruf.

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