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Baby kommt

Der erste Ultraschall: was zu sehen ist und wann der Herzschlag erscheint

Tahlil & muayene 3 Min. Lesezeit Aktualisiert:

Der frühe Ultraschall bestätigt, dass die Schwangerschaft in der Gebärmutter liegt, zeigt den Herzschlag und hilft bei der Bestimmung des Schwangerschaftsalters. Hier lesen Sie, was zu sehen ist, wann der Herzschlag sichtbar wird und worauf Sie achten können.

Für viele Menschen ist der erste Ultraschall der Moment, in dem die Schwangerschaft greifbar wird: Ein winziger flackernder Punkt auf dem Bildschirm kann Aufregung und Erleichterung zugleich auslösen. Ein wenig Nervosität gehört dazu und ist völlig normal.

Wann findet der erste Ultraschall statt?

Der frühe Ultraschall wird meist zwischen der 6. und 10. Woche gemacht. Je nach Situation kann Ihre Ärztin oder Ihr Arzt einen etwas früheren oder späteren Termin wählen. Er ist nicht in jeder Schwangerschaft zwingend, aber eine häufige Möglichkeit, Schwangerschaftsalter und Sitz zu bestätigen.

Was wird angesehen?

  • Fruchthöhle: Zeigt, ob sich die Schwangerschaft in der Gebärmutter eingenistet hat.
  • Dottersack: Ein kleines ringförmiges Gebilde, das Ihr Baby in den ersten Wochen begleitet.
  • Embryo und Scheitel-Steiß-Länge: Die Länge Ihres Babys wird gemessen; das kann helfen, Schwangerschaftsalter und Geburtstermin festzulegen.
  • Herzschlag: Sichtbar als winziges Flimmern.
  • Zahl der Babys: Eines oder mehrere.
  • Gebärmutter und Eierstöcke: Ihr allgemeines Erscheinungsbild wird beurteilt.

Wann ist der Herzschlag zu sehen?

In den meisten Schwangerschaften wird der Herzschlag etwa ab der 6. Woche sichtbar. Ist er bei einer sehr frühen Untersuchung noch nicht zu sehen, ist das für sich genommen kein schlechtes Zeichen; das Datum kann um einige Tage abweichen, der Eisprung später gewesen sein, oder auch das Gerät spielt eine Rolle. Dann empfiehlt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt meist, ein bis zwei Wochen später erneut zu schauen.

Über den Bauch oder vaginal?

In den frühen Wochen ist Ihr Baby so klein, dass häufig ein vaginaler Ultraschall genutzt wird, der ein klareres Bild liefert. Er kann sich etwas unangenehm anfühlen, tut aber in der Regel nicht weh. Beim Ultraschall über den Bauch kann eine gut gefüllte Blase das Bild verbessern; Ihre Ärztin oder Ihr Arzt sagt Ihnen Bescheid. Sachgerecht und bei Bedarf eingesetzt, gilt Ultraschall laut internationalen Fachgesellschaften als sicher.

Warum kann sich das Datum ändern?

Zwischen der Woche nach der letzten Periode und der Ultraschallmessung kann es einige Tage Unterschied geben. Je nach Größe der Abweichung legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt den Termin per Ultraschall fest oder belässt ihn. Das ist sehr häufig und kein Grund zur Sorge.

Was Sie tun können

  • Halten Sie das Datum Ihrer letzten Periode bereit.
  • Beachten Sie Hinweise zur Blasenfüllung.
  • Sie können eine Begleitperson mitbringen.
  • Dass man das Bild auf den ersten Blick nicht versteht, ist ganz üblich; fragen Sie einfach nach.
  • Fällt das Ergebnis anders aus als erhofft, machen Sie sich bitte keine Vorwürfe; die meisten frühen Verluste haben nichts mit dem zu tun, was man getan oder nicht getan hat.

Wann Sie ärztlichen Rat einholen sollten

Warten Sie den Ultraschalltermin nicht ab, wenn Sie Folgendes bemerken:

  • Vaginale Blutung, besonders mit Gerinnseln oder stark
  • Einseitige oder starke Bauch- oder Schulterschmerzen
  • Plötzliche Schwäche, Schwindel oder Ohnmacht
  • Fieber oder übel riechenden Ausfluss

Bei starken Schmerzen, Ohnmacht oder starker Blutung rufen Sie die 112 an; Zustände wie eine Eileiterschwangerschaft können eine dringende Abklärung erfordern. Dieser Text dient nur der Information; den passenden Zeitpunkt und die Methode legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt fest.

Quellen

Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei Gesundheitsfragen wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Hebamme. Im Notfall wählen Sie den Notruf.

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